RC-CAR

Wir haben uns kürzlich ein RC-CAR angeschafft und sind damit sehr zufrieden. Nachdem wir es uns gekauft haben und zuhause angekommen sind, durften wir es erst einmal zusammenbauen. Dies kostete uns viel Zeit, hat uns aber auch sehr viel Spaß gemacht. Nach mehreren Stunden Arbeit hatten wir es dann endlich grob zusammengebaut, d.h. es war zwar schon funktionsfähig, aber die Empfängerbatterie war noch nicht optimal geschützt und befestigt. Dieses Problem und viele andere haben wir erst viel später gelöst. Da das Auto, im Format 1:10, nun zusammengesetzt war konnten wir damit anfangen, dass Auto so einzustellen, dass Bremse und Gas perfekt funktionieren. Das war ganz schon verzwickt, aber letztendlich haben wir es dann doch geschafft. Jetzt wo das Auto fertig war, ging es daran den Motor einlaufen zu lassen. Dafür mussten wir diesen sehr fettig stellen und haben dann, auf heimischen Balkon, erst einmal eine Tankfüllung durchlaufen lassen. Als zum ersten mal die Reifen ohne Bodenkontakt durchdrehten, habe ich mich ganz schön erschrocken und bin erst einmal einen Schritt zurückgegangen. Nach einer gewissen Zeit habe ich mich dann daran gewöhnt. Durch diese eine Tankfüllung war das einlaufen aber noch nicht beendet, denn es folgten noch zwei Tankfüllungen bei denen wir zwar den Motor schon etwas magerer gestellt hatten, aber immer noch nicht voll beschleunigen durften. Wir sind dann auf einen Parkplatz gefahren, um den Motor richtig einlaufen zulassen, da ist es auch schon passiert, das Auto fuhr über eine Bodenwelle und schon war etwas gebrochen, nämlich der vordere Achsschenkel. Wir fuhren sofort zu dem Händler bei dem wir dieses Prachtstück erstanden hatten und ließen uns das kaputte Teil ersetzen. Am nächsten Tag waren wir damit beschäftigt, dass kaputte Teil durch das neue zu ersetzen. Dies war schwerer als vorher gedacht, aber letzt endlich haben wir es doch geschafft. Die nächsten Tage waren sehr langweilig, da es fast ununterbrochen regnete, so dass wir nicht fahren konnten. Am nächsten sonnigen Tag haben wir da weiter gemacht wo wir vorher aufgehört hatten. Richtig! Beim einlaufen des Motors. Auch wenn er jetzt schon mittlerweile drei Tankfüllungen hinter sich hatte, ist diese Prozedur noch nicht beendet. Es folgten noch zwei weitere Tankfüllungen bei der der Motor noch magerer gestellt wurde. Es klappte hervorragend und nun konnten wir richtig anfangen zu fahren, wenn da nicht dieser Unfall passiert wäre, bei dem uns der Servosaver gebrochen ist. Dieser ließ sich aber leicht ersetzen und so begonnen wir mit dem lackieren unserer ersten Karosse. Es ist ein Porsche aus dem Carrera-Cup wie man später erkennen wird. Als erstes mussten wir die Karosse ausschneiden und vernünftig die Ränder glatt schleifen. Danach konnten wir sie mit einer weißen Farbe lackieren. Nachdem diese getrocknet war konnten wir die Schutzfolie, die sich außen befand, abziehen und damit beginnen die Aufkleber zu befestigen. Es gab natürlich eine Vorgabe an die wir uns aber nicht gehalten haben. Hier nun die fertige Karosse. Jetzt konnten wir auch endlich mit Karosse fahren, aber die zog sich auch schon bald Risse zu, dies war aber nicht schlimm, da man diese kleben konnte. Schon bald fingen wir an die nächste Karosse zu bearbeiten. Diesmal ist es ein Peugeot 206 aus dem World-Rally-Geschehen. Wir haben uns entschlossen ihn Silber zu lackieren. Mit dieser Karosse sind wir noch keinen einzigen Meter gefahren, wie man unschwer erkennen kann. (Bild) Alles in einem macht es einen Mords Spaß mit dem Ding herumzufahren. Aber es ist auch nicht leicht ihn zu kontrollieren, vor allen Dingen nicht, wenn er in den zweiten Gang schaltet. Hier könnt ihr euch nun weitere Fotos von uns und dem Auto ansehen.